"Amitié Hispaniola"

unterstützt ein Partnerspital in Haiti, das "Justinian University Hospital" in Cap Haitien. Wir arbeiten eng mit einem Netzwerk aus lokalen und internationalen Kontakten zusammen, um uns schnell und flexibel den Gegebenheiten in Haiti anzupassen. Schon im Jahr 2007 hat das Hilfsprojekt der SwiMSA in einer beispielhaften Hilfsaktion Hurrikanopfer auf Hispaniola mit einer Medikamentenlieferung im Wert von CHF 250'000.- unterstützt. Haiti ist das ärmste Land der nördlichen Hemisphäre, immer wieder erschüttern politische, wirtschaftliche und ökologische Krisen die Bevölkerung. Das Gesundheitswesen ist marrode, es fehlt am Notwendigsten. Als zukünftige Mediziner wollen wir in der Schweiz vorhandene Ressourcen dem Partnerspital zukommen lassen, um auch unseren haitianischen Kollegen eine medizinische Grundversorgung der Bevölkerung zu ermöglichen.

Wegen der schwierigen Situation mit der haitianischen Regierung und des Transportwesens sind vorläufig keine weiteren Transporte von medizinischen Gütern nach Haiti mehr geplant. Wir haben uns entschieden, das Justinian University Hospital stattdessen regelmässig mit den Einnahmen aus den Kuchenverkäufen zu unterstützen. Dadurch finanzieren wir den Einsatz von mobilen Kliniken, welche Menschen in abgelegenen Gebieten den Zugang zur dringend benötigten medizinischen Versorgung und darüber hinaus Aufklärung und Bildung für die Bevölkerung ermöglicht.

"Amitie Hispaniola" ist ein von Studierenden geführtes Hilfsprojekt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklungshilfe zu leisten. Wir ermöglichen es unseren Mitstudenten, bei der Organisation und Entstehung eines solchen Projektes mitzuhelfen. Es wird ihnen einen Eindruck von den Herausforderungen und der Problematik, die mit einem solchen Vorhaben verbunden sind gegeben, denn als Studentenorganisation unter dem Dachverband der
Swiss Medical Students Association (SwiMSA) ist uns
auch der Ausbildungsaspekt ein grosses Anliegen.


Momentan sind wir auf der Suche nach einem zweiten Projekt in Europa, welches einfacher mit Güter zu beliefern ist.

Die Unterstützung unseres haitianischen Partnerspitals bleibt weiterhin bestehen.